Fuldaaue

Nur an gestalteten Habitaten.

In jungen Renaturierungen der Fuldaaue, wie Seitengerinnen oder Gewässerverzweigungen (bei Blankenheim und Bad Hersfeld) mit noch offenen kiesigen Substrat an den Ufern.

Auch an Kleingewässer, davon zwei mit angrenzenden Quellaustritten.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Bisher drei Fundstellen in quelligen Habitaten im Offenland und Nachweise an Kleingewässern mit vegetationsarmen Böden in den ehemaligen Abbaugebieten.

Im Jahr 2013 an einem Kleinsttümpel (Wildschweinsuhle) in einer flächigen Wiesenquelle.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

6

Fundstellen

8

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
            09.07. (2012) 21.08. (2012)        

- Paare und Eiablage

4 Datensätze im Zeitraum vom 13.07. (2013) bis 16.08. (2013).

Davon 2 x im Juli und 2x im August.

Häufigkeit

Selten. Einstufung in eine Gruppe aus 11 Arten mit 6 bis 10 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 3, RLH 2

Gefährdung

Ja, wegen der wenigen Fundstellen und Individuen.

 

Der erste Nachweis aus dem Kreis stammt aus dem Gutachten des NSG „Auf dem Ried bei Iba“, Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts durch H. Wacker (Habitat: neu gestaltete Kleingewässer und Quellbach). Erst im Jahr 2011 ein Männchen an einem neu gestalteten Seitengerinne der Fulda bei Blankenheim (Auenrenaturierung). Ein Jahr später zwei neue Fundstellen, davon ein Fortpflanzungsnachweis. In 2013 drei Fundstellen, davon zwei mit Fortpflanzungsnachweisen. Auch steigt in diesem Jahr die Zahl der Individuen in den Fundstellen.

Ob dieser positive Trend der sich ausbreitenden südlichen Art anhält, bleibt offen.