Der Plattbauch ist eine Pionierart die bevorzugt an vegetationsarmen Gewässern lebt, die auch austrocknen können.

Fuldaaue

Gewässer in neu entstehenden Kiesabbaugebieten. Im Zuge der Auenrenaturierung an den noch jungen gestalteten Seitengerinnen und Flussverzweigungen der Fulda mit ihren spärlich bewachsenen Rohböden an den Ufern. Auch in den gestalteten permanent wasserbespannten Flutmulden, in unterschiedlichen Sukzessionsstadien.

Werraaue

Hier fliegt die Art an gestalteten Kleingewässern und größeren Flachwasserkomplexen in unterschiedlichen Sukzessionsstufen und Wiesengräben in den Naturschutzgebieten.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Regelmäßig und bevorzugt an pflanzenärmeren Gewässern in den ehemaligen Abbaugebieten, an Fischteichen und solchen, die zu Artenschutzzwecken angelegt wurden.

Gleichzeitig besiedelt die Art aber auch pflanzenreiche Habitate. Dazu zählen Flach- und Kleingewässer, Wiesengräben, Fisch- und Gartenteiche.

Etwas ungewöhnliche Habitate waren ein Waldbach und ein Niedermoor.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

21

Fundstellen

46

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        07.05. (2011)     24.08. (2009)        

- Paare und Eiablage

Es liegen nur 4 Datensätze im Zeitraum vom 28.05. (2012) bis 01.08. (2013) vor.

Davon 1x im Mai, 2 x im Juni, und 1x im August.

Häufigkeit

Häufig. Einstufung in eine Gruppe aus 12 Libellenarten mit 31-48 Fundstellen.

Rote Liste

RLD-, RLH-

Gefährdung

keine

 

 

In der Regel nur in geringer Individuenzahl an den Gewässern.

Kartierungslücken!