Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Vegetationsreiche Flachgewässer mit Seggenbeständen, Rohrkolben und Schilfröhrichten (Habitat, siehe bei Kleiner Moosjungfer). Bei beiden Fundstellen handelt es sich um gestaltete, ungenutzte und besonnte Gewässer.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

2

Fundstellen

2

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        24.05. (2012) 00.06. (1989)            

keine Datensätze

Häufigkeit

Einstufung in eine Gruppe aus 10 Libellenarten mit 2-5 Fundstellen

Rote Liste

RLD 1, RLH 2

Gefährdung

Ja, vermutlich im Kreis nicht bodenständig.

Erstnachweis im NSG “Unterm Siegel bei Bebra”, zeitgleich mit dem Auftreten der Nordischen und Kleinen Moosjungfer im Jahr 1989 in diesem NSG (siehe Belegfoto).

Am 24. und 25. Mai 2012 erstmals in diesem Jahrhundert ein Nachweis von zwei Männchen am gestalteten Weiher im NSG “Haselgrund bei Schwarzenhasel”.

Vermutlich ein wetterbedingter Zuzug durch günstige Windströme aus dem NO Raum von Deutschland.

Gleichzeitig zeigte sich am 26. Mai 2012 an derselben Fundstelle ein Männchen der Nordischen Moosjungfer (siehe dort).

Der schon „historische Nachweis“ aus dem Jahr 1989 liegt nur 3,4 km NW von der aktuellen Fundstelle aus dem Jahr 2012 entfernt.