Bevorzugt größere Gewässer in den ehemaligen Abbaugebieten und in für Naturschutzzwecke gestalteten Habitaten. Nur eine Fundstelle außerhalb der Auen von Fulda und Werra.

Fuldaaue

Kiesgewässer, Seitengerinne, Kleingewässer auch mit temporärem Charakter.

Werraaue

Gestalteter größerer Flachwasserkomplex.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Ein größeres vegetationsarmes Gewässer in einem ehemaligen Abbaugebiet am Rande der Aue.

Info:

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

7

Fundstellen

10

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
            10.07. (2012)   18.09. (2014)      

- Paare und Eiablage, 7 Datensätze im Zeitraum vom 16.07. (2013) bis 03.09. (2013).

Davon 3x im Juli, 3x im August und 1x im September.

Häufigkeit

Selten. Einstufung in eine Gruppe aus 11 Libellenarten mit 6-10 Fundstellen.

Rote Liste

RLD-, RLH -

Gefährdung

Ja. Nach den jetzigen Kartierungsstand ist die Art im Kreis nur an wenigen Stellen in höherer Individuenzahl anzutreffen und dort bodenständig.

Bis 2011 waren nur die beiden Fundstellen im  NSG “Rhäden bei Obersuhl und Bosserode” und eine weitere im Randbereich zum Schwalm-Eder-Kreis hin bekannt (Datenauswertung Gutachten LSG bzw. NSG “Fuldatal bei Konnefeld”).

Nach den intensiveren Kartierungen in den Jahren 2012-2014 gibt es jetzt sieben neue Fundstellen in der Fuldaaue zwischen Bad Hersfeld und Niederellenbach und eine am Rande der Aue.