Als Pionierart besiedelt die Art insbesondere neu gestaltete Kleingewässer mit niedriger, geringer und spärlicher Vegetation. Das können auch ältere Gewässer sein, wenn Weidevieh mit ihren Vertritt und Biss solche Habitate dort fördern (2 Fundstellen).

Fuldaaue

Nachweise aus neu gestalteten Auenbiotopen (Renaturierung) ohne Nutzung und solche mit extensiver Beweidung.

Werraaue

Hier besiedelt die Art die ausgedehnten gestalteten Flachwasserkomplexe in den Naturschutzgebieten „Rhäden bei Obersuhl und Bosserode“ und kleinere gestaltete Gewässer in unterschiedlichen Sukzessionsstadien in der „Obersuhler Aue“.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

An den Kleingewässern in einem ehemaligen Abbaugebiet und an einem vegetationsarmen Fischteich. Ausnahmsweise eine Meldung von einem Gartenteich.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

8

Fundstellen

13

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        26.05. (2012)       08.09. (2012)      

- Paare und Eiablage

4 Datensätze im Zeitraum vom 02.07. (2013) bis 08.09. (2012).

Davon 1x im Juli, 2x im August und 1x im September. Nachweise von Weibchen in der orangefarbenen Jugendform: 1x am 24.07. (2012) und 2x am 07.08. (2012/13).

Häufigkeit

Mäßig häufig. Einstufung in eine Gruppe aus 4 Libellenarten mit 11-25 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 2, RLH 3

Gefährdung

Ja. Wegen dem raschen Sukzessionablauf in den geeigneten Habitaten ist der nutzbare Zeitraum der dort lebenden Individuen in der Regel relativ kurz.

Einige ältere Fundstellen (vor 2001) sind durch die dortige Sukzessionsentwicklung vermutlich als Habitat für die Art nicht mehr geeignet.

Ausgehend von den acht aktuellen Zufallsnachweisen in den Jahren 2012-2013 sind weitere besiedelte Habitate insbesondere in den noch nicht kartierten Räumen zu erwarten.