Fuldaaue

Die Art ist an der Fulda und in der Aue von Solms bis Niederellenbach sehr häufig. Hier ist der Schwerpunkt der Verbreitung, wo die Art an nahezu allen Gewässertypen angetroffen wird.

Info: Habitat Fließgewässer (Fulda) PDF

Werraaue

An Verbindungsgräben der gestalteten Flachgewässer im NSG “Rhäden bei Obersuhl und Bosserode”.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Regelmäßig an den besonnten Fuldazuflüssen und benachbarten Stillgewässern wie Fischteichen und Kleingewässern. An Gartenteichen und Moorgewässern noch ohne Nachweis der Bodenständigkeit.

Hier gibt es noch Kartierungslücken.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen

24

Zahl der Fundstellen

81

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        17.05. (2009/12)       08.09. (2012)      

Paare und Eiablage

5 Datensätze im Zeitraum vom 04.06 (2011) bis 27.07. (2012).

Im Vergleich mit anderen Arten liegen nur sehr wenige dokumentierte Paare mit einer Datumsangabe vor.

Häufigkeit

Sehr häufig. Einstufung in die Gruppe der 10 häufigsten Libellenarten mit 52-89 Fundstellen. Dort hat sie den Rang 4.

Rote Liste

RLD V, RLH -

Gefährdung

keine

Nach den bisherigen Erfahrungen ist von einer kreisweiten Verbreitung ohne größere Lücken auszugehen.

Am 7. Juni 2011 flogen an der Fulda bei Asbach auf ca. 1 km Gewässerstrecke über 500 Exemplare.

Die Erstmeldung für Hessen stammt von H. EISENACH (vor 1886).