Von den Auen der Fulda und Werra bis in die Mittelgebirgslagen weit verbreitet.

Fuldaaue

Besiedelt wird die Fulda mit seinen gestalteten Seitengerinnen und Verzweigungen. In den Auen auch an Bächen, Wiesengräben und sonstigen Gewässern.

Werraaue

An Wiesen- oder Verbindungsgräben zwischen den verschiedenen Gewässertypen in den beiden Naturschutzgebieten „Säulingssee bei Kleinensee“ und NSG "Rhäden bei Obersuhl und Bosserode".

Reproduktionsnachweise aus den Auen von Fulda und Werra fehlen noch.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Von den Zuflüssen der Fulda und Werra werden die Oberläufe bis in die Aue besiedelt, dabei regelmäßig auch Gast an den angrenzenden Stillgewässern (Fisch- und sonstige Kleinteiche).

 

 

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

19

Fundstellen

40

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        06.05. (2014)     29.08. (2012)        

Paare und Eiablage

zwei Datensätze je 1x am 26.05.2012 und 29.05.2011.

Häufigkeit

Häufig. Einstufung in eine Gruppe aus 12 Libellenarten mit 31-47 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 3, RLH 3

Gefährdung

keine

 

 

 

Erster (?) Nachweis der Art im Kreis in den Jahren 1989/90 am Bebrabach im NSG “Forbachsee bei Bebra” (aus Gutachten, H. Wacker).

Die aktuelle Kartierungen belegen jetzt eine kreisweite Besiedlung (28 neue Fundstellen in den Jahren 2012-2014). Allerdings ist eine Vielzahl von potentiellen Habitaten, insbesondere in den Grenzbereichen zu den Nachbarkreisen, noch nicht oder nur unzureichend kartiert.

Am 29. Mai 2012 am Hauksbach (Gemarkung Biedebach) gemeinsames Vorkommen der beiden Prachtlibellenarten auf etwa 1 km.

Die Art ist ein Profiteur der zunehmenden Verbesserung der Gewässergüte.