Fuldaaue

Fast ausschließlich an den Kiesgewässern. Dort bevorzugt in den aktuellen Abbaugebieten. Neuere Auenrenaturierungen werden ebenso besiedelt, wenn noch genügend vegetationsarme Flächen vorhanden sind. An den Ufern dieser Gewässer findet man die Art (in der Regel nur einzelne Tiere) auf den Rohböden oder Kiesschottern sitzend. Die 13 Fundstellen von Blankenheim bis Heinebach belegen dies sehr deutlich.

Nachweise von den Gewässern aus dem Südteil der Fuldaaue fehlen.

Werraaue

Keine Nachweise. Erhebliche Kartierungslücken.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Es sind nur drei Fundstellen bekannt. Ein sich mit Wasser füllender ehemaliger Gipsabbau mit noch vielen Rohböden und weitab der Fuldaaue ein Quellbach und ein Fischteich.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

7

Fundstellen

17

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
      29.04. (2010)     29.07. (2010)          

- Paare und Eiablage

Nur am 13. Juni (2009) und 17. Juli (2013) konnte je ein Paar dokumentiert werden.

Häufigkeit

Mäßig häufig. Einstufung in eine Gruppe aus 4 Libellenarten mit 11-25 Fundstellen.

Rote Liste

RLD V, RLH -

Gefährdung

unklar

 

In den Gutachten aus den sieben Naturschutzgebieten in der Fuldaaue (Raum Asbach bis Baumbach) aus den 80er bis 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wird keine Westliche Keiljungfer erwähnt. Ausnahmsweise im Jahr 1989 ein Männchen an der Fulda in der Fundstelle D12.