Fuldaaue

Kiesgruben, wo die Ausbeutung ruht und dort wo die Ausbeutung bereits beendet ist. Die Uferzonen dieser Gewässer waren noch wenig strukturiert und hatten im Beobachtungszeitraum nur eine gering ausgebildete Ufer- und Wasserpflanzenvegetation.

Werraaue

An den gestalteten vegetationsreichen größeren Flachwasserkomplexen.

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Keine Nachweise

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

2

Fundstellen

3

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
            10.07. (2013)   04.09. (2012)      

- Paare und Eiablage

2 Datensätze (Eier ablegende Weibchen) am 10.08.2009 in der Werraaue und am 04.09.2012 im Mittleren Fuldatal.

Häufigkeit

Sehr selten. Sie gehört zu einer Gruppe aus 10 Arten mit 2-5 Fundstellen.

Rote Liste

RLD G, RLH 2

Gefährdung

Ja, insbesondere auch wegen der wenigen Nachweise.

Der erste Nachweis (mit Eiablage) kommt von DRESSLER: Libellen in Hessen 3, 2010, Seite 21 aus dem Werratal (NSG “Rhäden bei Obersuhl und Bosserode”) am 10.08.2009.

Die Wärme liebende mediterrane Art scheint sich durch die Klimaveränderung weiter nach Norden auszubreiten.

Die Zunahme von Nachweisen seit 2009 ist ein möglicher Beleg dafür.

Im Jahr 2014 gab es allerdings keine Nachweise dieser Libelle.

Ergänzung zur Phänologie

Vier Beobachtungsnachweise an folgenden Tagen: Juli: 10., 15 , 22. (alle 2013), August: 10. (2009) und September: 04. (2012).